Meine tänzerische Ausbildung begann mit klassischem Ballett, Charaktertanz, Modern Dance, Jazz Dance und Improvisation am Ballettförderzentrum Nürnberg, mit Prüfungen der Royal Academy of Dancing.
Bühnenerfahrung sammelte ich während meiner Zeit am Ballettförderzentrum und in anderen Ballettschulen – auf großen Bühnen wie dem Opernhaus Nürnberg, aber auch auf vielen kleineren, nicht weniger inspirierenden Bühnen.
Ab 2016 wirkte ich in Produktionen im Umfeld der Immo Buhl Dance Company mit. Darüber hinaus habe ich an zahlreichen Workshops und Fortbildungen teilgenommen u. a. Butoh-Workshops bei Tadashi Endo, Henriette Heinrichs und Vangeline sowie „Creating a movement Choir“ bei Antja Kennedy erweiterten meine Perspektiven.
Zusätzlich habe ich Modul 1 der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie (DGT) erfolgreich abgeschlossen und bilde mich im körpertherapeutischen Bereich, u. a. als Heilpraktikerin in Ausbildung, weiter – stets in Verbindung mit meiner eigenen künstlerischen Praxis.
Heute fließen diese Erfahrungen in Motion Essence ein, meine Methode für freien, verkörperten Tanz. Im Mittelpunkt stehen Körperwahrnehmung, Bewegungsvielfalt, Ausdruckskraft und Gruppenarbeit. Ich bin außerdem als Dozentin und Ausbilderin in der Bewegungs- und Tanzpädagogik tätig und leite regelmäßig mehrtägige Ausbildungsformate.
Meine Vision
In meiner Arbeit als Tänzerin und Tanzpädagogin geht es mir darum, die Vorstellungskraft als Quelle für körperlichen Ausdruck zu nutzen. Tanz ist mehr als Darstellung – er ist eine Möglichkeit, in die eigene Schöpferkraft zu kommen. Es geht darum, vom passiven Konsumieren ins aktive Gestalten zu wechseln und die eigene Selbstwirksamkeit unmittelbar zu erleben.
Wer sich über den Körper ausdrückt, entdeckt oft neue Seiten an sich selbst. Dieser Ausdruck fördert nicht nur das kreative Denken und lösungsorientierte Handeln, sondern auch ein tiefes Bewusstsein für den eigenen Körper. Durch Bewegung können wir Flexibilität – körperlich und geistig – bewahren oder sogar neu entwickeln. Tanz ist ein Weg, innere Ordnung und äußeren Ausdruck in Einklang zu bringen – und das auf eine Weise, die mehr sagt als Worte.